wenn ihr diesem link folgt findet ihr eine kleine übersicht von veranstaltungsorten und -reihen mit queer*feministischen hintergrund

afbl-otb-männertagsbrunch am 29. Mai

Liebe FreundInnen,

am 29. Mai ist wieder traditioneller afbl-otb-Männertags-Brunch im Conne Island. Traditionell viele Leute, viel Essen, viel Spaß – keine Bollerwagen.
Sag all deinen FreundInnen Bescheid, um 10:30 Uhr geht’s los. Vegan-vegetarisch-Fleisch!

Wir freuen uns auch über Hilfe für das Buffett. Wenn Du Dir vorstellen kannst, einen Salat oder eine Quiche oder etwas ganz anderes beizutragen, gerne!
Besonders beliebt: herzhaft vegan. Der Brunch ist in diesem Jahr ein Benefiz für den Erhalt der Frauenbibliothek MONAliesA.

Vielen Dank!

Demonstration zum IDAHIT* // Sa, 17. Mai, 15:00 bis 19:30 // Start am Körnerplatz

Nach der erfolgreichen Demonstration im letzten Jahr zum Internationalen Tag gegen Homo-, Trans- und Interphobie in Leipzig, wird es auch dieses Jahr – am Samstag, den 17. Mai – einen Protestzug durch die Leipziger Straßen geben.

Zentral hierbei bleibt die im letzten Jahr etablierte notwendige Erweiterung des Namens IDAHOT* zu IDAHIT*. Hinter der Abkürzung IDAHOT steht der „International Day Against Homophobia and Transphobia (zu Deutsch: „Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie“). Wir haben uns dazu entschlossen, die Erweiterung um Interphobie vorzunehmen und sprechen deshalb vom „IDAHIT*“. Wir wollen auch die Anliegen von intergeschlechtlichen Menschen in den Fokus holen.


Link zum vollständigen Aufruf auf der Seite des RGL des Stura der Uni Leipzig.

Workshops von Herzrasen im sublab // Electronic Art 22.03. // VJing am 29.-30.03.

Electronic Arts Workshop am 22.3.2014

Hertzrasen veranstaltet am 22.3.2014 einen Electronic Arts Workshop. Im Workshop werden einfache Mini-Synthesizer gelötet, die eure Körper in die Schaltung mit einschliessen. Ihr werdet zum Bauteil, zu einem unberechenbaren Widerstand, der den Output des Synthesizers beeinflusst. Im Kontakt mit leitfähigen Materialien oder anderen Körpern wird die Tonlage weiter verändert – ihr könnt euch ein Keyboard malen, fließende Töne in einem Wasserstrahl erzeugen, hören wie eine Berührung klingt…

Im Workshop lernt ihr ein paar grundlegende Bauteile kennen und wie man sie recycelt und lötet – hinterher könnt ihr z.B. eure Kopfhörer selbst reparieren! Vorkenntnisse sind nicht nötig. Wichtig ist uns eine offene, fehlertolerante Atmosphäre des gemeinsamen Lernens, in der Elektronik vor allem Spaß machen soll – nichts für bierernste Hobbykeller-Menschen!

Bringt bitte Elektroschrott mit, vorzugsweise mit kleinen Lautsprechern (Plastik, das Krach macht)))

Der Workshop ist offen für alle Geschlechter, max. 10 Teilnehmende.

Wann: 22.3.2014, 14-20h

Weitere Infos und Anmeldung gibt es unter hertzrasen.de

Ankuendigung: VJing-Workshop am 29.-30.3.2014

Der Workshop bietet einen Einstieg ins VJing. Dazu gibt es einen Überblick zu den Basics der Videotechnik und Anregungen zum Erstellen und Bearbeiten von eigenem Videomaterial. Außerdem werden wir mit dem VJ-Programm Modul8 Videoschnipsel live zur Musik mixen.

Der Workshop gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil erfolgt eine Einführung zu Grundlagen der digitalen Videotechnik wie Videoformate, Codecs, Filmschnitt und der entsprechenden Bearbeitungssoftware. Dazu könnt ihr auch gern eigenes Material mitbringen und bearbeiten. Im zweiten Teil gebe ich eine Einführung in die Grundfunktionen des VJ-Programms Modul8. Dabei werden wir Videos live zur Musik mixen und verschiedene Funktionen und Effekte des Programms kennenlernen und ausprobieren.

Für die Teilnahme an diesem Workshop benötigt ihr neben der Anmeldung ein paar Kopfhörer und einen Mac-Rechner mit der VJ Software Modul8. Die Demo gibt’s kostenlos unter DIESEM LINK.

Wer möchte, kann auch gerne eine Kamera oder ein Handy zum Filmen oder seine/ihre Lieblingsfilmschnipsel aus dem Internet mitbringen.

Der Workshop ist für max. 6 Personen.

Wann: 29. & 30. März 014, 11-17h

Open to all genders!

Weitere Infos und Anmeldung gibt es unter hertzrasen.de

Veranstaltung “Warum Liebe wehtut” : postmodernes Bindungsverhalten aus feministischer Perspektive
mit Eva Illouz in Leipzig

Datum: 1.4.14 // Uhrzeit: 19.00 Uhr // Ort: Frauenkultur Leipzig, Windscheidstraße 51, 04277 Leipzig

Eva Illouz, Professorin für Soziologie an der hebräischen Universität von Jerusalem, erzählt von der Liebe. Bzw. davon, was Menschen zu welchem Zeitpunkt der Geschichte als solche definierten. Und lädt -vor allem Frauen- dazu ein, sich aus vorhandenen Machtgefällen und bedrückenden Strukturen in der Liebe zu befreien. Wie? Indem wir begreifen, dass der “typisch weibliche” Wunsch nach Nähe und die “typisch männliche” Abgrenzung anerlernte Prozesse und zwei Seiten derselben Medaille sind.
Veranstalterin: Grüne Jugend

22.02.2014 im Conne Island // Soliparty für das *Besser als **S**cheiße! Queerfem.-Festival!

Sexismus. Homo- und Transphobie. Heteronormativität. Scheiße! Aber leider immer noch allgegenwärtig, auch in der sg. Subkultur, in Musik
und auf Partys. Deswegen haben wir uns aufgerafft und zusammengetan, um der Scheiße etwas entgegenzusetzen — das *Besser als Scheiße!
Queerfem-Festival 2014, *das vom 30.05. bis zum 01.06. in Leipzig passieren wird.

Dufte Sache — nur leider braucht es im Kapitalismusnicht nur vielKraft, Ideen, Zeit, Bier … um ein Festival zu organisieren, es braucht
auch ne Menge Geld. Für Plakate, Fahrtkosten, Flyer, Essen&Trinken and so on.

Dafür sind wir auf eure Solidarität angewiesen. Und damit auch alle etwas davon haben, geben wir eine Party:

Am Samstag, 22.02.2014 im Conne Island

Einlass: 23:00 Uhr

Akkro & Makta (Heartbeats.Pop.Bass)
DJ Toothache (Old.and.New.Riot.Grrrl.Stuff)
DJ-Team Computer sagt: JA (all.killer.no.filler.)

- all styles in the mix -

Feministische Kritik und Menschenrechte – Tagung des AK Politik und Geschlecht

Zeit: 14.-15. Februar 2014
Ort: Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg

Programm der Tagung

Die feministische Kritik gesellschaftlicher Macht- und Ungleichheitsverhältnisse sowie an deren spezifischen Auswirkungen auf Frauen haben stereotype und diskriminierende Auffassungen von Geschlecht, Geschlechterdifferenz und Geschlechterordnungen thematisiert. Internationalen Frauenbewegungen ist es gelungen, strukturelle und gesellschaftlich tief verankerte Formen von geschlechtsbezogener Gewalt und Diskriminierung aufzudecken. Die innerfeministischen Debatten um mehrdimensionale und intersektionale Diskriminierung führten zu einem umfassenderen Verständnis von Marginalisierung, Ausgrenzung und Unterdrückung im globalen Kontext. Damit haben feministische Theorien und Bewegungen einen besonderen Einfluss auf den internationalen Menschenrechtsdiskurs genommen und bestimmte Themen überhaupt erst auf die Agenda internationaler Menschenrechtspolitik gebracht.

Zugleich sind Menschenrechte auch in innerfeministischen Debatten umstritten, was sich besonders in den Kontroversen um die Vereinbarkeit von Frauenrechten und kulturellen Minderheitenrechten, in der postkolonialen Kritik oder auch bei der Frage von Quotenregelungen und in der Gleichstellungspolitik zeigt. Dabei wird deutlich, dass die Menschenrechte sich nicht nur in einem fortwährenden Entwicklungsprozess befinden, sondern zugleich stets einer kritischen Überprüfung unterzogen werden.

Die Tagung will sich den feministischen Kontroversen und Ansätzen zu Menschenrechten widmen, um sowohl bestehende Konfliktfelder als auch Potentiale einer menschenrechtsorientierten feministischen Theorie und Praxis aufzuzeigen. Da sich die Menschenrechte in einem komplexen Spannungsverhältnis zwischen Theorie, Politik und Recht bewegen, wird die Tagung eine interdisziplinäre Perspektive einnehmen.

Referat für Gleichstellung und Lebensweisenpolitik des Stura der Uni Leipzig präsentiert einen neuen Arbeitskreis namens: performativer Trubel

Herzliche Einladung!

Wir suchen Menschen, die Lust haben öffentlich für ihre Meinung einzustehen um gewohnte resp. heteronormative Wahrnehmungen zu irritieren, darstellerisch aufzufallen und gesellschaftliche Machtstrukturen zu stören. Anhand selbst konzipierter Perfomances im öffentlichen sowie universitären Raum sollen Diskriminierungserfahrungen, Rollenbilder und (Geschlechter-)Stereotype sichtbar gemacht werden. Die hieraus resultierende Irritation durch jene „Fremdkörper“ sollen als Potential dienen um Aufklärung zu betreiben und zu sensibilisieren. Zentral ist hierbei die Aufforderung für (mehr) Akzeptanz „anderer“ bzw. weiterer Lebensweisen, Identitäten sowie sexuellem Begehren.
Der Arbeitskreis möchte sich als Performance-Kollektiv neu formieren (kein (Spiel-)Zwang für niemanden) und biografische sowie gesellschaftliche Themen im öffentlichen Raum verhandeln.

*Verändern*Sensibilisieren*Informieren*Unterstützen*Empowern*

Die Konzeption und Gestaltung aller Projekte und Performances des Arbeitskreises liegen direkt bei den Teilnehmer_innen und soll frei wähl- und verhandelbar sein.
Ich, Kerstin, begleite diesen Arbeitskreis als Referent_in für Gleichstellung und Lebensweisenpolitk des Sturas und bin darüber hinaus für die organisatorische und ggf. künstlerische Leitung zuständig.
Fragen gerne per Mail an Kerstin.Schmitt@stura.uni-leipzig.de

*Jeden 3ten Mittwoch im Monat um 17Uhr → 18.12.13!

*Treffpunkt: Ziegenledersaal auf dem Campus der Uni Leipzig / Nahe des Sturas

*jede_r ist willkommen! Keine Vorkenntnisse erforderlich!

Weitere Info’s auf unserer Homepage

workshop: Queere Party, ein Ausbruchsversuch?

Ein Workshop von Kay Garnelen und Emily Navina
Freitag den 01.11. // 19 uhr // Infos zu Ort u.a. bei Mailanmeldung

Was ist queer, was ist sexpositiv und passt es immer zusammen? Queer ist dekonstruktiv, doch was dekonstruieren wir in Wirklichkeit? Wir wollen in unserem Workshop darüber diskutieren und damit spielen, um zu versuchen die vorgeschriebenen Normen und Zuschreibungen zu hinterfragen.

Queere Partys, unendliche Weiten, wir schreiben das Jahr 2013. Dies sind die Abenteuer der queeren Szene… Was ist die heutige Realität? Wie schaffen wir sexpositive safe(re) Räume, in denen sich alle beteiligten Menschen wohlfühlen? Veranstalter_innen, Perfomer_innen und weitere queere Akteur_innen wollen einen Raum kreieren, in dem die Grenzen der Gesellschaft gesprengt und die Betrachter_innen zum handeln und reflektieren angeregt werden sollten. Nur, wie kann so etwas organisiert werden?

Bitte meldet euch per Mail bei joseph_ine.le [add] riseup.net an

18. oktober // flt*-party im handstand&moral

***exklusiv***

ein FEST nur für FrauenLesbenTrans*

…für einen ausgelassenen, unbeschwerten, feierlichen Abend ohne die bewertenden Raster des heteronormativen Alltags

Freitag, 18.10. im Handstand&Moral
Merseburgerstr. 88b // einlass 20h, beginn 21h (pünktlich!)

es gibt KONZERTE mit:

ari pop (female-fronted one man band / berlin)
Mo Leen (Stimme. Gitarre. Texte. Mehr gibt´s nicht. Mehr braucht´s auch nicht. (bremen/berlin)

… und danach DJANES

LilithLaGnu (leipzig/serengeti)
L_sa & kikimike (dresden)

// FeemaleVocalist_DeepHouse_Dreampop_Elektro_Indie //h

Was ist die ***Exklusiv***Party?

Ein besonderer Raum für FLT* …

…für einen ausgelassenen, unbeschwerten, feierlichen Abend ohne die bewertenden Raster des heteronormativen Alltags

…für einen Perspektivwechsel, der die Norm verdreht und Anderssein einfach macht

…zum austauschen, ausprobieren, zuhören, zum gucken was entsteht, zum kennenlernen und vernetzen.

…. und zum einfach mal Ruhe davor haben, beim Feiern gleichzeitig den Raum auf potentielle sexisitsche Vorfälle abscannen zu müssen.

Diese Party ist ein Raum nur für Frauen, Lesben, und transidente Menschen.
Es ist keine Verkleidungsparty für Männer, die sich gern mal als Frauen ausprobieren wollen, aber im Alltag von Sexismus und Diskriminierung meist unbehelligt bleiben.
Warum halten wir das für so wichtig, dass wir (cis-) Männer einmal ausschließen?

2. Warum FrauenLesbenTrans*-Räume? Frauenräume? Ist das nich voll 80er?

Wir stellen fest, dass das Thema Feminismus immer wieder behandelt wird, als sei die Benachteiligung von Frauen längst Geschichte: In Post-Gender-Zeiten kämpfen männlich und weiblich Sozialisierte doch Seit‘ an Seit‘ gegen die heteronormative Matrix. Dabei wird gerne vergessen, dass Sexismus und Patriarchat Menschen sehr unterschiedlich trifft und so unterschiedliche Schutzbedürfnisse entstehen. Manche Betroffenheitssitutationen sind für Männer nicht nachvollziehbar. Weil es diesen Unterschied gibt, sind Räume, für Frauen, inter- und transidente Menschen nach wie vor notwendig. Als Freiraum, als Gelegenheit Erfahrungen zu machen, die in gemischten Räumen nicht möglich sind.
Wir wollen feministische Praxen wieder anwenden!

Entlastung von den alltäglichen Sexismen

Wir wünschen uns einen enstpannten Abend, an dem sich alle wohl fühlen können. Achtet aufeinander!
Einer anderen deine Begeisterung für sie zum Ausdruck zu bringen ist cool – aufdringlich angraben ist nicht cool.

17. oktober – 19.00 Uhr // vortrag in der frauenkultur im rahmen vom LeLeTre

Feminismus ist keine Kunst. Das Problem „politischer Kunst“ am Beispiel Pussy Riot
Vortrag & Diskussion

In Pussy Riot’s Aktionen gehen Kunst und Politik scheinbar eine glückliche Ehe ein: Die Kluft zwischen Kunstsphäre und sozialer Realität scheint überbrückt. Wie schön für die beiden. Eheschließungen sollten jedoch grundsätzlich erst einmal kritisch beäugt werden…

Bei „politischer Kunst“ (und Kunst soll heute engagiert und kritisch sein) dominieren und beschränken die politischen Zwecke oft die Möglichkeit sinnlicher, ästhetischer Erfahrung. Die Message deckt dann gerade das zu, was doch über Bestehendes hinausweisen könnte. Das tatsächlich emanzipatorische Potential von Kunst, das in der relativen Autonomie des Werks bzw. Objekts gegenüber
alltäglichen Nützlichkeitszwängen und Verwertungslogiken liegt, geht so verloren.

Inwieweit gilt das für Pussy Riot’s Performances, inwieweit für „feministische Kunst“ (was auch immer das ist)? Was haben spezifische Erfahrungen von Frauen(?) oder die ihnen zugeordnete Natürlichkeit bzw. Körperlichkeit mit der feministischen Infragestellung patriarchaler Strukturen, auch in der Kunst, zu tun? Gibt es eine „weibliche“ Ästhetik oder feministische Formen – oder geht es hier einfach um gute Kunst? Die Veranstaltung will möglichst anschaulich das Problemfeld umreißen und ist ein Versuch, Antworten auf die gestellten Fragen zu finden.

Rosa Klee hat Klavier studiert und dann damit aufgehört. Seit kurzem studiert sie Philosophie und versucht, in Ruhe Musik zu machen. Dazu fehlen ihr aber leider Zeit und Muße. Wenn das mal kein Motiv ist, bestehende gesellschaftliche Verhältnisse verstehen, kritisieren und verändern zu wollen. Sie ist u.a. assoziiert in der feministischen Gruppe e*vibes.
Veranstaltung des Begegnungs- und Beratungszentrums RosaLinde Leipzig e.V.

Referentinnen:
Rosa Klee, Moderation: Diana Hillebrand, M.A. Literatur- und Kunstwissenschaften

Frauenkultur, Eintritt: frei

17. Mai /// Aus IDAHOT* wird IDAHIT*

Demonstration am 17. Mai im Lene-Voigt-Park zum Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie

Aus IDAHOT* wird IDAHIT*
Hinter der Abkürzung IDAHOT steht der „International Day Against Homophobia and Transphobia (zu Deutsch: „Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie“). Wir haben uns dazu entschlossen, die Erweiterung um Interphobie vorzunehmen und sprechen deshalb vom „IDAHIT*“. Wir wollen auch die Anliegen von intergeschlechtlichen Menschen in den Fokus holen.

Warum der 17. Mai?
Anlass dieser Demonstration ist der 17.05.1990. An diesem Tag hat die Weltgesundheitsorganisation beschlossen, Homosexualität aus ihrem Krankheitskatalog zu streichen. Bis dahin galt Homosexualität als psychische Störung, die therapiebedürftig war. Anders sieht das z.B. mit Transsexualität und Intersexualität aus. Transsexualität wird nach wie vor in der ICD-10-Klassifikation psychischer Störungen unter „Störungen der Geschlechtsidentität“ (F.64.0) geführt. Unter Transsexualität bzw. Transidentität werden Menschen beschrieben, deren empfundenes Geschlecht nicht dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht entspricht. Als weiblich wahrgenommene Menschen empfinden sich als Männer und umgekehrt. Auch Intersexualität, also das Aufweisen körperlicher Merkmale beider Geschlechter oder geschlechtliche Uneindeutigkeit, wird heute noch pathologisiert und von der Medizin als „Sexualdifferenzierungsstörung“ bezeichnet.

und am abend:
ladyfest + nevertrustcockrock + paranoidparadise
proudly present:

/// 17.05. Leipzig Connewitz – Zoro ///

Konzert

//// Shopping

Covergirl heißen jetzt Shopping! Und gehen etwas minimalistischer an die Sache ran. Sache soll heißen: Waviger Postpunk, der – mitunter auch verspielt – gut nach vorne geht!

» soundcloud.com/shoppingband

//// Drekoty

haben auch irgendwie einen Wave-Einfluss, aber sind mehr noisig, dreckig. Mit mehrstimmigen Gesang, Synthie, Drums & diversen Instrumenten im Wechsel spielen sie ihren Sound melancholisch, wütend und/oder poppig.

» drekoty.pl

//// Crime

da müssen wir doch mal mit Name-Dropping anfangen. Sarah von Scream Club und Mika von Sissters ergeben die Berliner Band Crime. Damit ist aber rein gar nichts über den Sound gesagt, der düster daherkommt, eher von 80s Goth-Pop inspiriert. Tiefe Stimme und gerade Beats mit eigenen Visuals garniert.
Spannend!

» soundcloud.com/totallycrime

+ Disko

/// KC, LE (Techno/Disco) » » soundcloud.com/kcmusique

/// L_Sa & kikimike, Dresden (Gitarrensounds/beatlastiger Indie/female Vocalists/Elektro & Dreampop)
» facebook.com/lsakikimike

/// Naroma, LE/Barcelona (Eclectic) » www.mixcloud.com/naroma

Visuals

/// Velvetvane & Mar lon

+ Solicocktailbar für Paranoid Paradise

Ladyfest

» ladyfest.leipzigerinnen.de

Never Trust Cock Rock

» nevertrustcockrock.wordpress.com

Paranoid Paradise

» paranoidparadise.de

e*camp – gegen kapitalismus und sein geschlechterverhältnis // 06.-11. juni 2013

Liebe Menschen,
wir, die Gruppe e*vibes – für eine emanzipatorische praxis, sind eine
feministische/sexismuskritische Gruppe in Dresden und organisieren für den
06.-11.06.2013 ein Camp auf Burg Lohra in Thüringen.

Emanzipation..
Die Befreiung aus Abhängigkeiten. (Selbst-)Ermächtigung. Der Zugewinn an Selbständigkeit und Handlungsmöglichkeiten. Die Überwindung von Herrschaft.

Warum gibt es überhaupt “Geschlecht”? Wo entsteht die Einteilung in “Mann” und “Frau”? Eher in alltäglichen Handlungen oder in gesellschaftichen Strukturen – und sind diese voneinander trennbar?
Warum besteht soziale Ungleichheit zwischen verschiedenen Geschlechtern? Wie schafft es dieses Geschlechterverhältnis, so lange zu überdauern, und wie wichtig ist es für das Fortbestehen des Kapitalismus? In welchem Verhältnis steht die Emanzipation „der Frau“ zur allgemein menschlichen Emanzipation?

Uns interessiert, was Wert mit Hausarbeit, Identität mit Herrschaft, Queer Theory mit Feminismus, Marx mit Butler und was Geschlecht mit uns zu tun hat.

Welche Überlegungen gab es dazu schon, welche gibt es heute? Welche praktischen Veränderungsmöglichkeiten sehen wir – und wie radikal sind diese?

Wenn ihr gemeinsam mit uns Antworten auf diese und andere Fragen finden wollt, kommt zum e*camp:
Vorträge, Workshops, Diskussionen, auf der Wiese rumhängen, Open Space, Ruhe haben, essen, Sonne genießen, Plena, sich organisieren, austauschen, dazulernen, tanzen, lesen, grimmig gucken oder auch nichts von alledem.

Eure Partizipation, das Einbringen von eigenen Ideen und der wertschätzende Umgang miteinander sind genauso wichtig wie das bereits vorhandene Programm.
Wir wollen der alltäglichen Praxis von Diskriminierung, Grenzüberschreitung und Gewalt gemeinsam einen möglichst sicheren Raum entgegensetzen. Aus diesem Grund legen wir großen Wert auf einen rücksichtsvollen und sensiblen Umgang miteinander, sowie auf eine gemeinschaftliche Verantwortungsübernahme.

e*camp
- weil wir was tun wollen, aber nicht an einer falschen stelle. weil wir woanders hin wollen, aber nicht in eine falsche richtung.

06.-11. Juni 2013
Burg Lohra (Thüringen)

>das programm findet ihr hier<

Invitation for Participation – (queer-)feminist festival Vienna 6-9 June 2013

Dear all!

We would like to invite you to participate in our self-organized D.I.Y. queer*_feminist super cool festival of awesomeness against Western bias :-)

The idea to organize a queer_feminist festival originated among a small group of migrants* from this imaginary place called (South)Eastern Europe, looking for a space where they could engage in a critique of the hegemony of Western queer_feminist concepts and focus on self-representation, empowerment and networking. Since then, people from many different contexts and backgrounds
agreed to work together to organize the festival. Our mutual goal is to bring together activists, artists, performers and (other) interested people from various feminist and LGBTIAQQ**- spaces and regions out of (South)Eastern contexts. Literally, we want to create a space for debating and examining representations, differences and imbedded power-relations.

This non-commercial, self-organized D.I.Y festival will be held from June 6-9, 2013 in Vienna.

The festival is open for any formats and ideas, e.g. workshops, lectures, panel discussions, exhibitions, concerts, parties or whatever you come up with. The organizers will work hard to create space where people feel free to meet, exchange and discuss possibilities and forms of queer_feminist activism in different contexts.
Please send us your ideas, suggestions or questions!
Your contributions needn´t be in English or German. Any language is welcome – but please do tell us as soon as possible if you need translation! We will try to find the way. We will try to reimburse as many people as possible for their travel costs and connect people for private accommodation. The financial support will primarily go to people travelling from SouthEastern countries, unfortunately we will not be able to financially support (all) people coming from the western countries. Also, we will offer help with Visa-issues.

For any questions and submissions: kvirfem_festival@riseup.net

Please spread the word!

We are also still looking for co-organizers, helpers and translators!
We are really looking forward to welcoming you to Vienna!

The Organization-Team

*We are aware that by now, „queer“ is a highly theoretical and academic term, which at the same time
becomes more and more linked to consumerism and a certain “chic lifestyle”. Nevertheless we decided to
use it for our cause, to re-implement it to signify a form of fight, and to make it visible and strong again. We
are also aware, that “queer” can be seen as a Western hegemonic concept and that in the course of the festival
it will not appeal to everyone. One of the purposes of the festival will be to discuss exactly these issues.
**Lesbian, Gay, Bisexual, Trans, Intersexual, Asexual, Questioning, Queer

hier ein dazugehöriger facebook link:
http://www.facebook.com/criticalpsychology

15. juni /// Der AFBL lädt ein zum Workshop: »Feministische Kapitalismuskritik«

am Samstag, 15. Juni 2013, 11:00 bis ca. 18:00 Uhr
Im Conne Island, Koburger Str. 3, 04277 Leipzig

Anmeldung bis zum 21. Mai an afbl@nadir.org

Die Zeiten der einfachen Unterteilung in Haupt- und Nebenwiderspruch sind glücklicherweise vorbei. Kaum jemand geht noch davon aus, dass mit der Überwindung des Kapitalismus auch alle anderen Ungerechtigkeiten verschwinden würden. Andererseits bringen die erkämpften Freiheiten für Frauen die kapitalistischen Verhältnisse nicht ins Wanken. Wie also hängen Geschlecht und Kapitalismus zusammen? Nutzt der Kapitalismus das Patriarchat oder leitet sich das Patriarchat aus dem Kapitalismus ab? Kann der Kapitalismus ohne Geschlechter bzw. Geschlechterhierarchien existieren? Verändern sich Geschlechterverhältnisse mit ökonomischen Bedingungen?

Feministische Kritik hat die Frage nach der Verknüpfung von System und Geschlecht ins Zentrum gerückt. Die Beantwortung fällt jedoch sehr unterschiedlich aus. MarxistInnen übertragen ihre Ökonomiekritik auf das Geschlechterverhältnis. Queere FeministInnen übertragen dekonstruktivistisches Handwerkszeug auf Ökonomie. Beides hat Leerstellen. Materialistische Theorie wird dafür kritisiert, dass sie ökonomiefixiert sei, das Geschlechterverhältnis lediglich aus der Arbeitsteilung ableite und Zweigeschlechtlichkeit reproduziere.
Queere Ökonomiekritik fokussiere dagegen (zu sehr) auf die Interaktionsebene, habe keinen Begriff von Gesellschaft und systemischen Strukturen und bleibe häufig auf der Erfahrungsebene stehen.
In dem Workshop wollen wir neben klassischen materialistischen (marxo-feministischen) Ansätzen und Ideen aus der queeren Theorie auch Roswitha Scholz‘ Wert-Abspaltungstheorie diskutieren. Scholz setzt mit ihrer Wert-Abspaltung ein spezifisch kapitalistisches Geschlechterverhältnis und will mit ihrem Ansatz den Zusammenhang von Geschlecht und Kapitalismus letztgültig fassen.

Das (bescheidene, aber wie wir denken, realistische) Ziel der Veranstaltung ist es, die Texte zu verstehen und anhand der Modelle Stärken, Schwächen und Leerstellen herauszuarbeiten, um zu mehr Klarheit in der ganzen Diskussion zu kommen. Leitfragen sollen sein: Hat der Kapitalismus ein Geschlecht? Und: Braucht der Kapitalismus zwei Geschlechter?

Organisatorisches
Der Workshop ist open to all gender. Er richtet sich an interessierte, feministische Linke, die Lust haben, sich einen Tag lang mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Da die Anzahl der Teilnehmenden, um gut miteinander diskutieren zu können, auf ca. 20 Personen beschränkt ist, bitten wir bei Interesse um vorherige Anmeldung (Betreff »Workshopanmeldung«) per E-Mail an afbl@nadir.org bis zum 21. Mai 2013. Sollten mehr Anmeldungen eingehen als Plätze zur Verfügung stehen, lassen wir das Los entscheiden.
Vor dem Workshop wird allen Teilnehmenden ein Reader zugemailt. Die darin enthaltenen Texte bilden die inhaltliche Grundlage für die einzelnen thematischen Blöcke, eine Lektüre ist ausdrücklich angeraten.

Wenn es Bedarf gibt, bemühen wir uns um Kinderbetreuung während des Workshops. Bitte bei der Anmeldung das Alter der Kinder angeben.

Für mehr Informationen oder Fragen afbl@nadir.org

Wir freuen uns auf interessante Diskussionen!
Your AFBL.